Hubschrauber- und Hauptübung in Kombination mit einem TV-Dreh

Juli 2017

 
 

Auch im Jahr 2017 "hingen wir herum". Und zwar aussen – an der Alouette III der Österreichischen Luftstreitkräfte. Geübt wurden sowohl Innen- als auch Außenflüge. Beides ist für den Real-Einsatz von großer Bedeutung. Die Hunde müssen an den Lärm und speziell beim Außenflug an den Abwind gewöhnt werden
Für die Hundeführer ist es wichtig, den korrekten Umgang mit dem Material und die Kommunikation mit der Hubschrauber-Crew zu üben, da diese Zusammenarbeit im Einsatzfall „blind“ funktionieren muss. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Österreichischen Luftstreitkräften. Ohne deren Mithilfe wären solch wichtige Übungen für unsere Hundeführer und ihre Hunde nicht möglich. Die Zusammenarbeit funktioniert seit Jahren reibungslos“, sagt Staffelleiter Andreas Santner. Auch seitens der Luftstreitkräfte wurde die professionelle Zusammenarbeit gewürdigt. „Für uns sind solche Übungen eine Besonderheit. Gemeinsam mit den Hundeführern und ihren vierbeinigen Kameraden üben wir spezielle Verfahren und Abläufe. Diese sind im Einsatzfall von großer Bedeutung", erklärt Oberleutnant Moritz Galsterer, der Pressesprecher der heimischen Luftstreitkräfte. 
Einen Überblick über das Geschehen machte sich auch Diana Eichhorn. Diana wer? Frau Eichhorn ist die Moderatorin der VOX Sendereihe "Hund, Katze, Maus". Das Kölner Team stattete uns bereits in der letzten Wintersaison einen Besuch ab und wollte diesmal sehen, wie sich unsere Vierbeiner beim Hubschrauberfliegen geben. Fazit: das Team war beeindruckt.

Mit dem Hubschrauber rauf, alpin wieder runter
Unser Sommer-Hauptkurs hatte mehr zu bieten als nur zu Fliegen und eine TV-Sendung zu machen. Die folgenden zwei Tage fühlten uns unsere Alpinreferenten Sepp Bucher und Steffi Bleimer auf den Zahn. Rund um die Mösererstube im Pinzgau wurde sich abgeseilt, Flaschenzüge gebaut, Knoten geübt und diverse Seilgeländer in den Fels gebaut. Auch die Handarbeit kam nicht zu kurz. In zwei anstrengenden und fordernden Tagen wechselten unsere Hundeführer zwischen Alpin- und Hundetraining hin und her. Das Highlight der Übung: die bereits legendäre Nachtsuche. Unser stellvertretender Referatsleiter für die Hundeausbildung Clemens Haring stellte unsere Einsatzhundeführer, wie jedes Jahr am Sommer-Hauptkurs, vor ein Einsatzszenario, welches realistischer nicht hätte sein können. Erste Hilfe, Funkdisziplin und Einsatztaktik waren nur drei Herausforderungen die die Teams abzuarbeiten hatten. Auch die Zusammenarbeit zwischen unseren Omantrailern und den Flächensuch-Teams wurde intensiviert. Für die Hunde war die Belastung enorm, mussten sie doch bereits den ganzen Tag arbeiten. Trotzdem konnten alle zehn vermissten Personen aufgefunden und medizinisch versorgt werden.
Wir blicken auf eine erfolgreiche Übung zurück, sagen "Danke" an die Luftstreitkräfte, alle benötigten Grundbesitzer und an unsere Hundeführerinnen und Hundeführer fürs mitmachen und den reibungslosen Ablauf.