Gemeinsame Flugübung mit dem Roten Kreuz und der Bergrettung

 

Juni 2018

 
 

Wie jedes Jahr verloren auch heuer unsere Hunde den Boden unter den Füßen. Unsere diesjährige Hubschrauberübung absolvierten wir in der Flachau, gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Rotkreuz Suchhunde und der Bergrettung.

Regen und wolkenverhangene Berggipfel begrüßten uns bei der Talstation der Flachau-Bergbahnen. "Ob da ein Hubschrauber kommt", fragten sich zahlreiche Hundeführer und ihre weiblichen Pendants. Knapp 50 Hunde und ihre Hundeführer, von allen drei Salzburger-Rettungshunde-Einsatzorganisationen, wollten an diesem Freitag im Juni hoch hinaus. Mit Hilfe einer Alouette III, unser Dank gilt den Österreichischen Luftstreitkräften, wurden die Teams punktgenau in ein Trainingsgelände geflogen, wo unmittelbar nach dem Aussteigen gesucht werden musste. "Es ist uns wichtig, dass die Hunde auch nach dem Stress des Hubschrauberfliegens sofort in die Suche gehen können", erklärt Ausbilderin Carolin Scheiter und ergänzt "im Einsatzfall muss das ja auch funktionieren". 

Perfekte Zusammenarbeit
Nicht immer kommen so viele Hundeführer der verschiedenen Organisationen zusammen. "Es freut uns natürlich wenn die Kameraden der anderen Staffeln auch da sind. Im Einsatzfall arbeiten wir eng zusammen, weswegen wir auch bei Übungen versuchen immer öfters gemeinsam zu arbeiten. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel, dem Roten Kreuz, dem Bundesheer und der Bergrettung optimal läuft", sagt Alpinausbilder Sepp Bucher, der diese Übung organisierte. 
Im Anschluss an die Sucharbeiten standen noch Aussenfüge an der Winde am Programm. Für die Junghunde, oder deren Hundeführer, ist der Aussenflug immer etwas ganz besonderes.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Grundbesitzern und Jägern die uns ein tolles Übungsgebiet zur Verfügung stellten sowie natürlich den Flacher Bergbahnen und dem Bundesheer für die Mithilfe.