Schwieriger Sucheinsatz in Goldegg

 

Juli 2018

 
 

Mitte Juli wurden wir in den Morgenstunden zu einer Vermisstensuche nach Goldegg (Bezirk Pongau) alarmiert. Neben zwei unserer Suchteams waren Kolleginnen und Kollegen der Bergrettung, der Polizei sowie der Freiwilligen Feuerwehr an der Suche Beteiligt. Nach einigen Stunden stellte sich heraus, dass die Person unverletzt wieder auftauchte.

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Knapp 70 Personen machten sich um 6 Uhr Morgens auf die Suche nach einer 39jährigen Goldeggerin. "Die Dame hat um 3 Uhr früh ihr Haus verlassen und hatte Tabletten bei sich", war die Aussage der Einsatzleitung, weswegen über die Absichten der Vermissten nur spekuliert werden konnte. Mit einem Großaufgebot von etwa 50 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren St.Johann, Schwarzach und Goldegg, zehn Bergrettern, fünf Polizisten und fünf Suchhundeteams wurde noch in der Nacht gesucht. Unterstützung bekamen die Ehrenämter durch einen Polizeihubschrauber. "Es war ein extrem schwieriges Gelände mit mannshohen Brombeerstauden, eine echte Herausforderung für Mensch und Hund", berichtet Einsatzhundeführer Sepp Bucher. Nach einer dreistündigen Suche konnte Entwarnung gegeben werden, da sich herausstellte, dass die Dame von einem Bekannten geholt wurde.
Wir dürfen uns einmal mehr über eine reibungslose und höchst professionelle Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen freuen.