Hundegebell statt Holzfäller-Arbeiten

 

Juli 2018

 
 

Erneut hielten die Hundeführer und Hundeführerinnen der „Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg“ ihren Sommer-Hauptkurs im Pinzgau ab. Genauer gesagt rund um die Möserer Stube, einer Hütte, welche normalerweise Holzarbeiter beherbergt.

Bereits zum fünften Mal pilgerten die Hunde der „Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg“ gemeinsam mit ihren Besitzern für drei Tage ins Pinzgauer Heutal. Die Übung bei der Möserer Stube hat mittlerweile Tradition und ist mit drei Tagen die längste Sommerübung der ehrenamtlichen Einsatzorganisation. „Wir haben uns dazu entschieden hier unseren Sommer-Hauptkurs abzuhalten, ganz einfach weil wir rund um die Möserer Stube perfekte Trainingsbedingungen vorfinden“, sagt Carolin Scheiter, die die Hauptverantwortung für die Hundeausbildung trägt und ergänzt: „durch das große Netz an Wanderwegen können unsere Mantrailer sehr gut arbeiten. Der viele Wald, die offenen Flächen und das zum Teil schwer begehbare Gelände ist die perfekte Einsatzvorbereitung für unsere Flächen-Suchteams.“
 
Ausbildung für Hund und Herrl
Doch nicht nur die Hunde werden auf so einem Kurs gefördert und gefordert. Auch die Hundeführer und ihre weiblichen Pendants mussten zeigen, wie es um das jeweilige alpinistische Grundwissen bestellt ist. Einen ganzen Tag lang wurden Knoten geübt, Verankerungen gebaut und sich abgeseilt. „Dass unsere Hunde gut ausgebildet sein müssen versteht sich von selbst. Selbiges gilt aber auch für die zweibeinigen Partner. Und außerdem brauchen die Hunde auch mal eine Pause. Mit den Leistungen meiner Kameradinnen und Kameraden bin ich mehr als zufrieden. Am Berg vertraue ich jedem einzelnen blind“, resümierte Alpinreferent Sepp Bucher die Alpinübungen.

Der erste Schritt zum Einsatzteam
Für drei Teams, Andreas Krüger und seinem Labrador Finn, für Werner Hölbling mit seinem Australian Shepherd „Cody“ sowie für Dominik Höllbacher mit seinem Labrador-Rüden „Louie“, ging es an diesem Wochenende um noch mehr. Sie mussten in der Eignungsprüfung unter Beweis stellen, dass sowohl sie als auch ihre Hunde dieser schwierigen und teils belastenden Aufgabe gewachsen sind. Am Ende konnte Referatsleiterin Carolin Scheiter und das gesamte Ausbildungsteam mehr als nur stolz auf die gezeigten Arbeiten sein. Alle drei Teams erfüllten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour und haben somit den ersten Schritt zum einsatzfähigen Team gemeistert.