Gemeinsam gegen den weißen Tod

Februar 2018

Der Lawineneinsatzzug des Führungsunterstützungsbataillon 2 der Krobatinkaserne hielt am Arthurhaus am Hochkönig einen Ausbildungstag ab. Mit dabei waren drei Hund-Hundeführerteams der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg. 

 
 

Eingeteilt in zwei Gruppen mussten die Grundwehrdiener unter der Führung von Hauptmann Josef Kröll zwei realitätsnahe Szenarien, eine Bergung sowie den Abtransport eines verunfallten Schifahrers aus dem freien Gelände und die Lawinenverschüttung dreier Schifahrer, abarbeiten. Bei der Lawinenverschüttung kamen drei einsatzgeprüfte Lawinenhunde der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg zum Einsatz. „Im Einsatzfall ist es wichtig, dass Abläufe reibungslos funktionieren und möglichst wenig Zeit für die Koordination verschiedener Einsatzkräfte verschwendet wird. Schließlich geht es gerade bei einem Lawinenunfall um Minuten“, sagt Hauptmann Kröll.
Auch für die Lawinenhundeführer sind solche Übungen lehrreich und wichtig um die Abläufe und Strukturen militärischer Einrichtungen besser kennenzulernen. „Der Austausch zwischen uns als ziviler Organisation mit einer Einheit des Bundesheeres ist für beide Seiten wichtig um im Ernstfall optimal helfen zu

können. Darum bedanken wir uns für die Einladung zu dieser gemeinsamen Ausbildungsveranstaltung“, sagt Carolin Scheiter, die für die Hundeausbildung innerhalb der Lawinenhundestaffel zuständig ist. 

Kursberichte in den Medien  
Salzburger Nachrichten
Salzburg 24