Sommerübung in Werfenweng

April 2018

 
 

Für die erste große Sommerübung dieses Jahres reisten die Hunde und Hundeführer der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg auf das Hochplateau von Werfenweng. Sowohl für die Flächenhunde als auch die Mantrailer boten sich erstklassige Trainingsmöglichkeiten.

Die Tage werden wieder länger, der Schnee weniger und die Temperaturen klettern über die 20 Grad Marke. Perfekte Bedingungen um die Suchhundeteams der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg wieder an die Sommerarbeit heranzuführen. Für die erste große Sommerübung dieses Jahres wählte das Organisationsteam heuer Werfenweng. „Wir waren heuer im Winter bereits heroben und schon da hat alles perfekt funktioniert. Die gemeinde und der Tourismusverband unterstützen uns in allen Belangen. Darum wollten wir die Zwischensaison nutzen um auch im Sommer heroben zu trainieren“, sagt Organisator Matthias Leinich und ergänzt: „ich bedanke mich natürlich auch bei den Grundbesitzern und der zuständigen Jägerschaft. Es ist nicht immer leicht ein geeignetes Gelände zu finden und noch alle Erlaubnisse einzuholen.“


Perfekt für Flächen- und Mantrailhunde
"Wir bilden Flächensuchhunde und Mantrailer für den Realeinsatz aus", erklärt Ausbilderin Carolin Scheiter. "Während die ersten ohne Leine große, zumeist Waldflächen abstöbern, suchen die Mantrailhunde eine spezifische Person. Das passiert an einer langen Leine und funktioniert auch noch nach vielen Stunden mitten durch eine Stadt oder Ortschaft", spezifiziert die langjährige Ausbilderin. Ein Gelände zu finden in dem beide Suchsparten gute Trainingsmöglichkeiten vorfinden ist schwierig - Werfenweng war perfekt. Während die Flächentuch-Teams die Wälder oberhalb des Heizkraftwerkes absuchten hielten sich die Mantrail-Teams im Ortskern auf. "Die räumliche Nähe ist ideal, weil wir die Versteckpersonen leichter austauschen können und auch die Zusammenarbeit dieser beiden Suchformen optimal trainieren können. Für den Einsatz kann diese Zusammenarbeit zwischen Fund oder Nicht-Fund entscheiden. Auch aus kameradschaftlichen Gründen ist es fein wenn wir alle gemeinsam trainieren können", sagt Organisator Leinich, der zusätzlich für die Ausbildung der Mantrailer zuständig ist.