Tag der offenen Tür bei der IRO (Internationale Rettungshunde Organisation)

 

April 2019

Knapp 100 Besucher besuchten die IRO Geschäftsstelle in der Salzburger Moosstraße um Rettungshunde aus der ganzen Welt kennenzulernen

 
 

Warum suchen die Hunde eigentlich? Kann man die Hunde auch streicheln? Können solche Hunde auch in einer Familie gehalten werden? Was muss ein Hund können um Menschenleben zu retten? Solche und noch viele andere Fragen wurden am Tag der offenen Tür der IRO, der Internationalen Rettungshunde Organisation, in der Salzburger Moosstraße von den etwa 100 Besuchern gestellt. Um diese Fragen zu beantworten waren, neben den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, Hundeführer und Hundeführerinnen aus beinah der ganzen Welt anwesend. Die weiteste Anreise hatten sicherlich die Kameraden aus Japan, die gewohnt freundlich eines der Highlights dieses Tages waren. Eigens mit ihren Hunden angereist, stellten sie unter Beweis, dass der IRO-Standard weltweit zur Erhöhung der Qualität der Rettungshundearbeit dient. Nicht minder interessant war es dem mehrfachen Rettungshunde-Weltmeister Peter Schüler von der Wiener Feuerwehr über die Schulter zu schauen.

Salzburger Publikumslieblinge
Ausgebildete, erwachsene Rettungshunde bei der Arbeit beobachten zu können, ist immer interessant. Aber speziell die Frage wie ein Welpe zu einem Lebensretter wird, konnte an diesem Tag nicht nur erklärt, sondern gezeigt werden. Mit Duck Tolling Retriever Hündin “Pepper” - von unserer Hundeführerin Carolin Scheiter und Labrador Retriever Hündin “Easy” - von unserem Hundeführer Hias Leinich, bekamen die Zuseher zwei noch nichteinmal einjährige Hündinnen zu Gesicht. Für beide war es der erste Auftritt auf der “internationalen” Bühne. Abseilen aus dem Fenster, Begehen einer improvisierten Leiter, und zahlreiche Streicheleinheiten von Groß und Klein steckten die beiden Damen locker weg. Mit solch einem Nachwuchs ist unsere zukünftige Arbeit gesichert. Ernster ging es da bei unserem Hundeführer Martin Langegger zur Sache. Er und sein Malinoir-Rüde “Iron” zeigten wie gehorsam Rettungshunde auch unter der Ablenkung von großem Beifall sein können. Sepp Bucher und seine “Chili” sowie Andreas Schmidauer und sein “Haggis” zeigten was unsere Einsatzhunde zu leisten im Stande sind.

Mehr als nur ein Haus
Neben der Hundearbeit konnten sich die Besucher auch das IRO Headquater von innen ansehen. Generalsekretärin Andrea Thuma stand Rede und Antwort. Im ersten Blick nicht zu erwarten, dass in diesem “kleinen” Haus in Salzburg die weltweite Ausbildung und Prüfungen von Rettungshunden koordiniert wird. Unter die Besucher mischte sich auch IRO-Gründer Dr. Wolfgang Zörner. Moderiert wurde dieser lustige und spannende Tag vom IRO-Präsidenten Markus Bock, der es sich natürlich ebenfalls nicht nehmen ließ seinen Hund zu präsentieren.
Wir danken der IRO für die Einladung und freuen uns schon auf eine Wiederholung 2020.